Todesfalle Morphium

04.06.2015 08:56

In der Fachwelt wird Morphium immer noch als modernes Schmerzmittel gepriesen. Wenn der Patient vom Histologen die Diagnose "bösartig" bekommt, dann gibt ihm der Arzt normalerweise bei den leisesten Anzeichen von Schmerzen Morphium. Die Nebenwirkungen des Morphiums, wie Suchtwirkung, Atemsuppression und Darmlähmung, werden dabei leichtfertig in Kauf genommen. Doch die schweren mentalen und cerebralen Veränderungen, die Morphium hervorruft, zerstören die Moral des Patienten sofort, so daß er von da ab überhaupt keinen Schmerz mehr ertragen kann. Da der Schmerz auch einen subjektiven Aspekt hat, empfinden die Patienten bei nachlassender Wirkung des Morphiums eine vielfache Schmerzintensität - als wenn sie gar nicht erst Morphium genommen hätten. Bekanntlich müssen die Morphiumdosen deshalb fortlaufend erhöht werden. Da Morphium den Verdauungstrakt lähmt, verhungern die Patienten unter Morphiumeinfluß regelrecht. Der Patient stirbt den Morphintod, das heißt, der Darm steht still, er verhungert und verdurstet. Die dauerhafte Vergabe von Morphium kommt somit einem Todesurteil gleich, ist eine Tötung auf Raten.

Ein britischer Arzt hat 1997 zugegeben, mindestens 50 Kranken auf ihren Wunsch Sterbehilfe geleistet zu haben - meist durch Injektion von Morphium.

Was Morphium zusätzlich so gefährlich macht, ist, dass es den Lebenswillen der Patienten vollständig lähmt. Gerade beim Krebsgeschehen leistet das Gehirn die Hauptaufgabe zur Bewältigung des psychischen Konfliktes, der ja die Ursache der Krankheit ist. Ein durch Schmerzmittel gelähmtes Gehirn kann diese Aufgabe nicht mehr leisten. Eine einzige Morphiumpritze in der tiefsten Vagotonie (Heilungsphase) kann den Patienten töten.

Man muß sich in dem Zusammenhang auch die Frage stellen, inwieweit es denn überhaupt sinnvoll ist, einen sinnvollen Heilungsvorgang in der Natur therapieren zu wollen. Entsprechend dem Weltbild der Neuen Medizin macht Mutter Natur keine Fehler. Krankheitsursachen sind bekannt und ebenso deren Verlauf. Die Neue Medizin erkannte, daß Schmerzen in 99 Prozent der Fälle Zeichen einer stattfindenden Heilung sind, also alles andere als ein Zeichen des nahen Endes! Und sie haben dabei durchaus ihren Sinn: Sie zeigen dem Menschen, dass er sich zur Ruhe begeben soll, damit er gesunden kann. Wieso ist das Verlaufenlassen eines natürlichen Geschehens nicht zulässig?

Je mehr man an den Symptomen herumdoktert, desto weniger sieht der Patient die Veranlassung, seinen Konflikt überhaupt zu lösen. Ganz abgesehen davon, daß er dann gar kein instinktives Gefühl mehr für seinen Konflikt hat. Beruhigungsmittel aller Art verschleiern nur das Bild und bergen in sich die Gefahr, daß aus einem akuten, aktiven Konflikt ein subakuter, hängender Konflikt wird und der Patient jederzeit durch einen weiteren Konflikt in die schizophrene Konstellation geraten kann.

Medikamente verlängern also die Heilungsphase und unterbrechen die natürliche Heilung mit Hilfe der Mikroben. Deshalb ist der Arzt der Neuen Medizin aber nicht medikamentenfeindlich. Um lebensbedrohende Symptome zu lindern, werden in der Neuen Medizin sympathikotone Mittel eingesetzt wie: Adrenalin, Noradrenalin, Cortison und Hydrocortison, Coffein, Teein, Digitalis, schmerzstillende Mittel, Antihistaminika, Antiallergika, Antibiotika. Penizillin wirkt vorwiegend auf das Stammhirn. In 10 Prozent der Fälle sind allerdings keine Medikamente nötig.

In der Heilungsphase kann man das Gehirnödem und dadurch auch die organischen Beschwerden lindern, indem man öfters am Tag Kaffee oder Tee trinkt, Eisbeutel auf den Kopf legt, ohne Kopfbedeckung bei kaltem Wetter spazieren geht. Unbedingt zu vermeiden sind Sonnenstrahlen direkt auf die Kopfhaut, Sauna und heiße Bäder. In der Heilungsphase braucht der Körper auch viele Nährstoffe, um die Nekrosen und Ulcera wieder aufzufüllen. Fastenkuren sollten daher erst nach der vollständigen Heilung unternommen werden.


Quellen :
https://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Kurzeinf/Therapie/01Stufen.htm#Morphium
https://www.pilhar.com/Hamer/NeuMed/Kurzeinf/Folgen/07Psych.htm#Morphium
https://www.neue-medizin.com/medikati.htm

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